Bedenkliche Spielsachen

Das ist ja eine schöne Bescherung: Die Stiftung Warentest sorgt mit den Ergebnissen ihres großen Spielzeugtests für gehörige Irritation bei allen Christkindln. Die deutschen Konsumentenschützer haben 50 Spielsachen für Kleinkinder bis zu drei Jahren, die bekanntlich alles gerne ablutschen und anknabbern, auf Herz und Nieren durchgecheckt und sind dabei zu einem besorgniserregenden Urteil gelangt: 42 davon waren mit schädlichen Substanzen, Weichmachern etc. belastet, zwei Drittel davon sogar stark bis sehr stark. Bei fünf Produkten lösten sich Kleinteile, die verschluckt werden könnten. Ziemlich bedenklich: Viele der Testobjekte waren nicht aus Billigsdorf, sondern Markenprodukte. Auch meinen viele Eltern mit Holzspielzeug auf Nummer sicher zu gehen: Aber dieses enthält zum Teil mehr gesundheitsschädliche Stoffe als Plastikspielzeug. Die Stiftung Warentest kritisierte die mangelnde Gesetzestreue der Hersteller, aber auch die generell zu hoch angesetzten Grenzwerte. Wie kann sich der verunsicherte Käufer einigermaßen absichern? „die umweltberatung“ rät schlicht und einfach, Spielzeug vor dem Kauf zu beschnuppern – manche Sachen riechen von Haus aus schon unangenehm chemisch. Auch Plüschtiere sollten vor dem Einpacken erst einmal gewaschen werden. Das Infoblatt „Augen auf beim Spielzeugkauf“ kann unter www.umweltberatung.at gratis downloaded werden.
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