Badeseen

Die EU rügt Österreich, da sieben heimische Badeseen nicht den EU-Hygienestandards entsprechen. Die Gesundheit der Badenden gefährden Sie aber nicht und fast drei Viertel der österreichischen Seen entsprechen freiwillig höheren Standards.

Die großen bekannten Badeseen vom Mondsee bis zum Wörthersee weisen durch die Bank eine ausgezeichnete Wasserqualität auf. Sieben Badeseen entsprechen jedoch nicht den Hygienestandards, auf die sich die 27 EU-Staaten geeinigt haben: der Herrenteich in Litschau im Waldviertel, der Stausee in Ottenstein im Waldviertel, das Kamp Flussbad in Langenlois im Waldviertel, die Donau in Weiskirchen im Waldviertel, der Zicksee in St. Andrä im Nordburgenland, der Badesee Wundschuh in Graz und der Badesee Überwasser in Ladis im Tiroler Oberland. Die niederösterreichischen Seen schnitten also besonders schlecht ab. Zurückzuführen sei die schlechte Qualität meist auf Abwässer. Sorgen müssen sich Badegäste trotzdem nicht. In keinem der sieben Seen wäre das Baden ein Gesundheitsrisiko.

Insgesamt wurden 244 Badeseen und 24 Flussbäder untersucht, auf Parameter wie Bakterien, Säuren, Nitrate, Phosphate usw. 97,4 % erreichten die strengen hygienischen Vorgaben, 192 davon sogar noch strengere freiwillige Leitwerte. Also nichts wie hinein in das kühle Nass!

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