Arbeitspause – aber richtig!

Nicht nur Kinder, auch die Erwachsenen brauchen regelmäßig Bewegung. „Speziell wenn man unergonomisch sitzt, kommt es zu einer einseitigen Belastung“, weiß Dr.in Elisabeth Müller- Vanderspruit. Als Arbeitsmedizinerin der Stadt Wien ist sie oft mit den Konsequenzen konfrontiert: Verspannungen, Muskelschmerzen, Probleme mit dem Kreislauf. Hinzu kommen Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen, weil sich die Muskulatur im Nacken verspannt. Und letztlich leidet darunter auch die Produktivität, weil man in Summe viel weniger leistungsfähig ist.

Übungen für zwischendurch. Die Lösung ist so einfach wie notwendig: Entspannungspausen einlegen!

  • Bewegung im Büro! Entlasten Sie Körper und Geist mit kleinen aktiven Übungen. Schon 90 Sekunden können für eine kurze, „bewegte“ Pause ausreichen.
  • In der Mittagspause aufstehen, nicht am Schreibtisch die Lunchbox essen.
  • Öfters ins Nachbarzimmer gehen, anstatt mit KollegInnen via Computer oder Telefon zu kommunizieren.
  • Das Wichtigste ist, dass die Sitzposition oft gewechselt wird. Ab und zu „lümmeln“ ist erlaubt.
  • Sitzauflagen (viskoelastische Sitz kissen) stundenweise verwenden, sie entlasten den Rücken.
  • Individuelle Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung nutzen, ein Programm für eine „bewegte Pause“ erstellen lassen.

www.arbeitundgesundheit.at

Autor: Nicole Kolisch

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