Angehörige, Freundinnen und Freunde

Das Zusammenleben mit einem psychisch kranken Menschen ist nicht immer einfach. Die psychische Krankheit kann eine Person stark verändern und so zu einer großen Belastung für die bestehenden Beziehungen werden.

Oft leiden Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde an Schuldgefühlen oder an Angst und Verwirrung, weil ihnen das Denken und Handeln der psychisch erkrankten Person fremd und unheimlich ist. Und es kann auch zu Situationen kommen, in denen man sich für den Anderen schämt.

Wichtig ist aber, dass du weißt:
Du bist nicht schuld und du bist nicht verantwortlich für das Leben der betroffenen Person! Du kannst versuchen zu helfen, aber es ist voll okay, dich zu distanzieren, wenn es dir zu viel wird. Denn es ist nicht leicht, mit anzusehen, dass es einer nahe stehenden Person schlecht geht und deren Veränderungen auszuhalten.
Deshalb benötigen auch die Familie und der Freundeskreis der psychisch erkrankten Person Unterstützung.

Tipp: Es gibt eine Beratungsstelle für Angehörige, Freundinnen und Freunde. Hier kannst du dir einfach nur erste Informationen holen oder in einer Beratung gezielt bestimmte Probleme ansprechen. Der Service von www.hpe.at ist kostenlos und anonym.

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