Alltag mit dem Baby

  • Feiern Sie die Geburt Ihres Kindes, es ist sein „nullter Geburtstag“!
  • Vertrauen Sie darauf, dass die Natur Sie auf die Elternrolle vorbereitet hat.
  • Für Ihr Kind sind Sie unersetzlich, es liebt und braucht Sie.
  • Schaffen Sie für die erste Zeit mit dem Baby eine geschützte Atmosphäre, in der Sie sich störungsfrei aneinander gewöhnen können.
  • Verabschieden Sie sich von Idealvorstellungen. Das saubere, satte und glückliche Neugeborene aus der Werbung gibt es im wirklichen Leben immer nur für Minuten.

Tipps für Mütter:

  • Es ist eine Zeit der Umstellung und des Übergangs. Das geht nicht von heute auf morgens! Seien Sie daher geduldig mit sich selbst und erwarten Sie keine Wunder.
  • Achten Sie nicht auf die Uhr. Der Haushalt muss jetzt dem Rhythmus des Babys angepasst werden.
  • Sorgen Sie für ausreichend Vorräte, sodass Sie das Haus nicht wegen einer Kleinigkeit verlassen müssen. Jeder Ausgang mit dem Baby ist eine kleine Expedition.
  • Rechnen Sie nicht damit, dass Ihnen Ihr Mann Ihre Wünsche von den Augen abliest. Sagen Sie ihm genau, wie er Sie am besten unterstützen kann.
  • Überlassen Sie das Baby getrost seinem Vater, er kann genauso gut versorgen, auch wenn er manches vielleicht anders macht.
  • Auch mit dem Baby tun Ihnen Kontakten mit vertrauten Freunden und Gleichgesinnten gut. Pflegen Sie dies sobald wie möglich wieder.
  • Sagen Sie Freunden und Verwandten jedoch ebenso offen, wenn Sie keinen Besuch haben wollen.
  • Nehmen Sie Hilfe und Ratschläge an, aber nur, wenn sie Ihnen tatsächlich das Leben erleichtern.

Tipps füt Väter:

  • Wenn irgend möglich, nehmen Sie sich frei, um Mutter und Kind zu Hause zu empfangen.
  • Bereiten Sie die Wohnung und das Kinderzimmer so vor, dass Ihre Frau nicht glaubt, sich gleich um den Haushalt kümmern zu müssen. Fragen Sie sich noch in der Klinik nach besonderen Wünschen.
  • Halten Sie gutmeinende Verwandte hin, bis sich Mutter und Kind wieder eingelebt haben. Wer wirklich helfen will, könnte bügeln oder einkaufen gehen, Die Babypflege bleibt aber den Eltern überlassen.
  • Setzen Sie sich mit Ihrer neuen Rolle als Vater auseinander. Überlegen Sie, was Ihr eigener Vater richtig gemacht hat und was Sie anders machen wollen.
  • Nehmen Sie Ihre Frau einfach in den Arm (auch) wenn Sie überfordert, launisch oder erschöpft ist.

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