Achtung Amphibien!

Die relativ plumpen Tiere besitzen einen gedrungenen, oberseits von warzigen Hautdrüsen übersäten Körper mit einem breiten, kurzschnauzig gerundeten Kopf. An dessen Hinterseite fallen stark hervortretende, paarige, bohnenförmige Drüsen (Parotiden) auf, die Hautgifte zur Abwehr von Fressfeinden enthalten. Die Oberseite ist meist grau- bis rotbraun; die Männchen sind manchmal schwarzbraun oder auch hell-lehmfarben, während die Weibchen mehr Rotanteile haben. Es können auch, vorwiegend bei Männchen, verwaschen wirkende dunkle Flecken vorhanden sein. Die Unterseite ist bei beiden Geschlechtern schmutzigweiß und dabei durchgehend grau-schwarz gesprenkelt. Die Pupillen sind waagerecht elliptisch geformt, die Iris erscheint kupferfarben bis rotgolden („bernsteinfarben“). Erdkröten haben recht kurze Hinterbeine und bewegen sich auf allen Vieren schreitend, bei Beunruhigung aber auch hüpfend vorwärts.

Wann wandern Kröten?

Die Krötenwanderung findet etwa zwischen Anfang/Mitte März bis Mitte/Ende April statt. Im Einzelfall sind Faktoren wie Temperatur und Witterung entscheidend. Ab der Dämmerung bis ca. Mitternacht, manchmal auch länger. Meist bei Temperaturen um 10 Grad, gerne bei Regen.

Alljährlich werden Tausende von laichbeladenen Erdkröten Opfer unseres Straßenverkehrs.

Jeder kann helfen:

  • durch rücksichtsvolle Fahrweise
  • durch Fahren mit Licht am Abend (Radfahrer!)
  • durch Verwenden von Taschenlampen
  • durch Verlegen der Fahr- oder Gehstrecke

Welche Strecken legen sie zurück?
Bis zu 4 km in mehreren Nächten.

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