Abfall Trenn-ABC: Restmüll

Viel Wissenswertes rund um die richtige Abfallsammlung und -trennung bietet die vom Lebensministerium in Kooperation mit den Ländern und PraktikerInnen aus der Abfallwirtschaft ins Leben gerufene Kommunikationsplattform www.richtigsammeln.at.

Hier zeigen wir Ihnen wie Sie Ihren Restmüll richtig entsorgen!

Was gehört hinein?
Nicht verwertbare und ungefährliche Abfälle und jene Abfälle, die nicht – je nach regionalen Vorgaben – getrennt zu sammeln sind z. B.:

– Altstoffe (stark verschmutzt)
– Bleikristallglas
– Blumentöpfe
– Dias
– Fensterglas
– Fettpapier
– Flachglas
– Fotos
– Gebrauchsgegenstände/Haushaltsgegenstände (kaputt)
– Glasgeschirr
– Glühbirnen (aber: Energiesparlampen zurück zum Fachhandel)
– Gummi
– Halogenspots
– Hygieneartikel (z.B. Wattestäbchen, Zahnbürsten)
– Kehricht
– Kleiderbügel (Holz, Kunststoff)
– Kohlenasche
– Katzenstreu
– Kristallglas
– Leder, -abfälle
– Porzellan
– Röntgenbilder
– Schuhe (sofern keine Sammlung über Alttextilien)
– Spielzeug (kaputt)
– Staubsaugerbeutel
– Stoffabfälle (z.B. Lumpen)
– Strumpfhosen
– Tapeten u.ä.
– Textilabfälle
– Tonbandkassetten
– Stark verschmutzte Verpackungen
– Videokassetten
– Wattestäbchen
– Wegwerfbinden
– Zahnbürste

 
Was soll bzw. darf nicht dazu?
(richtige Entsorgung siehe Abfall-Trenn-Lexikon)

– Altpapier
– Altglas
– Bioabfall
– Eektrogeräte
– Einweg-PET-Flaschen
– Energiesparlampen
– Leuchtstofflampen
– Metallverpackungen
– Problemstoffe
– Speiseöl und Fette

Wohin mit dem Restmüll?

In die Restmülltonne
Hinweis: Bei Kunststoffverpackungen bitte die regional unterschiedliche Sammlung beachten!

Was geschieht mit dem gesammelten Restmüll?

Gemäß neuer Deponieverordnung gilt mit 1.1.2009 das Ablagerungsverbot für unbehandelte Abfälle bzw. Abfälle mit organischen Inhalten uneingeschränkt. Mit der Deponieverordnung 2008, für Altanlagen gültig ab 1.7.2009, werden zudem die Anforderungen an die Untersuchung der abzulagernden Abfälle verschärft. Für die Vorbehandlung stehen mechanisch-biologische Behandlungsanlagen bzw. Abfallverbrennungsanlagen zur Verfügung. Das bringt Vorteile für Mensch und Umwelt:

–    Mögliche Gewässerverschmutzungen werden vermieden.

–    Es entstehen keine Altlasten, die irgendwann teuer saniert werden müssen.

–    Der Ausstoß von klimaschädigenden Gasen wird verringert.

–    Ressourcen werden geschont und Energie wird gespart.

Quelle: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Link: www.lebensministerium.at und www.richtigsammeln.at

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