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GUTE FRAGE: Machen uns Navis dumm?

Von Mag. Monika Kotasek-Rissel

Rennen also die meisten von uns als Strohköpfe durch die Gegend? Psychologen und Hirnforscher haben das Phänomen näher untersucht und warnen, dass beim modernen Navigieren tatsächlich wichtige Teile unseres Gehirns – nämlich jene, die der Orientierung dienen – verkümmern würden. Der Grund: Wir müssen dank der kleinen Geräte Informationen über unsere Umwelt (wie Straßenkreuzungen, Lage von Geschäften) nicht mehr im Gedächtnis speichern. Das kennt man vergleichsweise auch von wichtigen Jahreszahlen der Weltgeschichte: Wer Google in seinem Smartphone immer dabeihat, muss sich diese nicht mehr merken – und tut das folglich auch nicht. 

Also ein ganz normaler Effekt, wenn man bedenkt, dass unser Hirn evolutionsbedingt flexibel bleiben muss und sich ständig anpasst. Umgekehrt weiß man aber auch, dass sich durch Übung Fähigkeiten wieder aufbauen lassen, weil sich das Gehirn stetig verändert. Experten empfehlen daher, zumindest auf dem Rückweg von einem Ort das Navi nicht einzuschalten. Wenn man sich dann doch verfährt, unbedingt positiv denken: So hat man schließlich seinen Hippocampus stimuliert und etwas für sein Gehirn getan.

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