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GUTE FRAGE: Kann ich in einer psychischen Krise überhaupt helfen?

Auch, wenn wir uns jemandem gegenüber hilflos fühlen, der sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet, gibt es sehr wohl die Möglichkeit der „Ersten Hilfe“. Dabei muss man aber einiges beachten. Von Karin Podolak.

Als einfache Anleitung für rasches Eingreifen gelten die drei „L“: Look, Listen und Link, also Hinschauen, Zuhören und Hilfe vermitteln. Beim Hinschauen geht es darum, eine Stress- bzw. Krisensituation als solche zu erkennen. Als Nächstes sollte man durch Zuhören und Beobachten herausfinden, was genau das Problem ist und was die Person braucht. Sicherheit vermitteln. Im dritten Schritt wird eine Lösung erarbeitet. Wenn das nicht absehbar ist, sollte man sie an eine Stelle vermitteln, wo ihr weitergeholfen werden kann. 

Im besten Fall die betroffene Person in diesen Prozess einbinden und nicht über seinen Kopf hinweg entscheiden. Prof. Dr. Barbara Juen, Leiterin der psychosozialen Dienste beim Österreichischen Roten Kreuz: „Viele meinen, dass sich Betroffene offensichtlich bemerkbar machen, laut und gestresst reagieren. Aber – wie übrigens auch in physischen Ausnahmesituationen – brauchen oft die ruhigeren Menschen ganz besonders Hilfestellung.“

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